Ja, Ihr habt richtig gelesen… es ist vegan und es möchte gerne Rührei sein.. oder zumindest so anmuten. Heute Abend gab es bei mir veganes Rührei und ich hätte ehrlich gesagt nie gedacht, dass es schmeckt oder dass es auch nur annähernd wie Rührei daher kommt. Ich wurde eines besseren belehrt!

Vielleicht habt Ihr ja schon mitbekommen, dass es bei mir momentan eine vegane Woche gibt. In dieser Woche probiere ich verschiedene Gerichte aus…mal Mittagessen, mal Frühstück und auch mal den Nachmittagskuchen. Heute war es ein veganes Abendessen, nämlich ein Rühr“ei“.

Und darauf war ich tatsächlich total gespannt. Ein paar Zutaten habe ich online bestellt, nämlich die Hefeflocken und das Kala Namak Salz. Und das Salz spielt tatsächlich fast die Hauptrolle:

Es handelt sich um ein indisches Salz, mit hohem Schwefelgehalt. Und auch wenn es komisch klingt, sobald das Salz zu dem Gericht dazu kommt, riecht es sofort nach Ei. Man muss es einfach mal selbst probiert haben.

Der zerbröselte Tofu wird mit der Frühlingszwiebel in der Pfanne angebraten. Dazu kommen Paprikapulver, Kurkuma und die Hefeflocken..die haben ein leicht käsiges Aroma.

Wenn das alles gut vermischt ist und nochmal kurz angebraten wurde, hat es schon die perfekte Farbe… fehlt noch Konsistenz und Geschmack!

Damit es nicht zu trocken wird, gebe ich 2 EL Sojajoghurt unter das Tofu Rührei. Dadurch wird es schön saftig und man hat tatsächlich die Rührei-Konsistenz…einfach genial!

Und jetzt kommt noch der Hauptdarsteller ins Spiel: Das Kala Namak Salz. Ich finde es nicht ganz so salzig wie normales Salz, dafür gibt es dem Gericht aber sofort diesen Ei-Charakter.

Also werft doch mal Eure Vorurteile über Board und testet es einfach mal, ich habe es nicht bereut!

Bei mir gab es dazu frisches Körnerbrot, Tomaten und Schnittlauch…. wenn Ihr es testet, sagt mir unbedingt bescheid, ob es Euch geschmeckt hat.

Guten Hunger wünscht Euch

Eure Elisa

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